Liebe Leserin, lieber Leser 

Endlich liegt sie vor, die neue BuZ. Die Umstellung auf die papierlose Version hat etwas länger gedauert, als geplant. Aber das ist ja nun wirklich nichts Neues bei elektronischen Lösungen! Umso mehr freut es mich, dass die elektronische BuZ nun auch alle Anforderungen erfüllt: Sie ist lesbar am Computer, auf i-pads und mobile-phones und sie ist vor allem auch für Sehbehinderte nutzbar. Und wir werden ab nächstem Jahr die bisherigen Herstellungskosten massiv senken können. 

Wie Sie alle wissen, habe ich mich im Sommer einer Rückenoperation unterziehen müssen. Es ist alles planmässig verlaufen und ich habe mich von dem Eingriff gut erholt. Nun bin ich schon wieder gut zwei Monate zurück im Büro und befasse mich mit wichtigen Dossiers. 

Unter anderem sind das die von der Regierung beschlossenen Sparvorgaben im Bereich des ÖV. Wahrlich kein leichtes Unterfangen! Eine Abkehr vom Giesskannenprinzip der U-Abo-Subventionen erachte ich nach wie vor als sinnvoll, denn es sollen nicht alle, unabhängig ihrer Zahlungskräftigkeit, sondern vorwiegend Schülerinnen und Schüler sowie Jugendliche in Ausbildung bis 25 in den Genuss von Vergünstigungen kommen. Die Regierung hat darum der Initiative “Ja zum U-Abo!” einen entsprechenden Gegenvorschlag gegenübergestellt. Ich hoffe natürlich, dass er beim Volk Zustimmung finden wird. 

Mit Genugtuung habe ich von den Planänderungen des Bundesamtes für Strassen ASTRA bezüglich der Sanierung des Schänzli-Tunnels Kenntnis genommen. Meine intensiven Interventionen mit dem Rückenwind einer von über 18‘000 Personen unterschriebenen Petition haben doch Wirkung gezeitigt: Die Bauzeit ist jetzt massiv auf 31/4 Jahre verkürzt worden,  und der Verkehrsabfluss von der A18 im Gebiet St. Jakob wird dank einer Projektverbesserung beschleunigt. Manchmal geht mir die alte Redeweise durch den Kopf, dass gute Nachrichten keine Nachrichten sind.

Unbemerkt von den Medien entsteht in Muttenz ein neuer Campus im Polyfeld, einem ganz neuen, erst im Entstehen begriffenen Quartier am Bahnhof. Der Campus-Neubau der Fachhochschule Nordwestschweiz soll dereinst fast 3000 Studienplätze der Hochschulen für Architektur, Bau und Geomatik, für Life Sciences und für Soziale Arbeit bieten, ebenso findet hier die Pädagogische Hochschule und der Trinationale Lehrgang Mechatronik eine neue „Heimat“. Bald – voraussichtlich im März 2017 - werden wir Aufrichte für dieses zukunftsträchtige Gebäude feiern können. Darauf freue ich mich sehr! 
Ihnen allen wünsche ich viel Vergnügen bei der Lektüre der neuen BuZ.

Dem Redaktionsteam danke ich für seinen Einsatz bei der Umstellung auf die papierlose Version. Es nimmt Ihre Rückmeldungen, ob Lob oder Kritik, gerne entgegen. 
Ihre Regierungsrätin Sabine Pegoraro