Tiefbauamt | 31. Dezember 2017

Zubringer Pfeffingerring: Spatenstich zum Baubeginn

Boris Kunze, Tiefbauamt

Am Montag, 11. Dezember 2017, wurde der Baubeginn des Projekts Zubringer Pfeffingerring in Aesch durch den symbolischen Akt des Spatenstichs feierlich begangen. Regierungspräsidentin Sabine Pegoraro, Marianne Hollinger, Gemeindepräsidentin Aesch, sowie Drangu Sehu, Kantonsingenieur, begrüssten die eingeladenen Gäste und stellten das Projekt vor.

Mit dem Projekt Zubringer Pfeffingerring wird eine neue Verbindungsstrasse zwischen der Kantonsstrasse Pfeffingerring in Aesch und dem Anschluss A18 realisiert. Ziele sind der verbesserte Verkehrsfluss, eine leistungsfähige Erschliessung des Gewerbegebiets Aesch-Nord sowie entlastete Wohn- und Dorfkerngebiete, insbesondere im Bereich der Kreuzung Arlesheimerstrasse/Hauptstrasse.

Regierungspräsidentin Sabine Pegoraro begrüsst die Gäste zum Spatenstich des Projekts Zubringer Pfeffingerring. (Quelle: Jauslin Stebler AG)

Der Ballungsraum Aesch/Reinach/Dornach hat als Siedlungs- und Wirtschaftsgebiet eine starke dynamische Entwicklung. Das Gewerbegebiet Aesch-Nord ist zudem als Arbeitsplatzgebiet von kantonaler Bedeutung eingestuft. Seit Jahren verdichtet sich der Verkehr im Gebiet zunehmend und der Verkehrsfluss kommt in Spitzenzeiten an gewissen neuralgischen Stellen zum Erliegen. Das betrifft in Aesch vor allem die Kreuzung Arlesheimerstrasse/Hauptstrasse, aber auch die Erschliessungen rund um die International School Basel (ISB). Aus diesen Gründen hat der Kanton beschlossen, die Infrastruktur zu verbessern.

Der symbolischen Akt des Spatenstichs wurde am 11. Dezember 2017 feierlich begangen. (Quelle: Jauslin Stebler AG)

Das geplante Unterführungsbauwerk hat einen wesentlichen Einfluss auf die beabsichtigten Verkehrsphasen. Da die Arbeiten (Unterführungsbauwerk und Kleintierdurchlass) im BLT-Bereich während einem Zeitfenster von lediglich zwei Wochen (in den Herbstferien 2018) zu erledigen sind, wird die Deckenplatte der Unterführung westlich der Hauptstrasse vorgefertigt und anschliessend eingeschoben. Wegen der erforderlichen Bauzeiten und der verkehrlichen Bedeutung des Knotens muss dieser "unter Betrieb" umgebaut werden. Um den Verkehr am Knoten aufrechtzuerhalten, muss die Lichtsignalsteuerung während den Bauphasen jeweils verschoben und angepasst werden. Die untergeordnete Fahrbeziehung Reinach in Richtung Zubringer A18 muss für die Bauphasen aufgehoben werden. Die Verkehrszählungen am heutigen Knoten zeigen, dass selbst in den Werktags-Spitzenstunden nur wenig Linksabbieger von Reinach auf die A18 unterwegs sind. Der wenig begangene Fussweg östlich entlang der Hauptstrasse wird während der Bauarbeiten gesperrt. Alternativen sind der Fussweg Fiechtenweg oder der kombinierte Rad- und Fussweg westlich des Trams. 

Während des Unterbruchs des Trambetriebs in den Herbstferien 2018 wird ein Busersatz eingerichtet. Der kombinierte Rad- und Fussweg bleibt westlich der BLT über die gesamte Bauzeit offen. Auch während der 14-tägigen Tramsperrphase, wenn er kurzfristig umgelegt wird.

Es wird mit einer Bauzeit von rund drei Jahren gerechnet. Mit dem jetzigen Baubeginn kann bei einem optimalen Projektablauf der Zubringer Pfeffingerring Ende 2020 eröffnet werden. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Webseite des Tiefbauamtes.

Axel Mühlemann und Urs Roth vom Tiefbauamt Basel-Landschaft. (oben links)

Die Preojektverantwortlichen schreiten mit der Schaufel zum offiziellen Teil des Spatenstichs. (oben rechts)

Regierungspräsidentin Sabine Pegoraro im Gespräch mit Kantonsingenieur Drangu Sehu. (Quelle: Jauslin Stebler AG)