Liebe Leserin,lieber Leser

Nur noch ein paar wenige Tage trennen uns von Weihnachten und kurz darauf neigt sich auch das laufende Jahr dem Ende zu und gehört der Geschichte an. Das Jahr 2016 hat die Mitarbeitenden meiner Direktion erneut stark gefordert. Sie haben in einem anspruchsvolleren und fordernden Umfeld vieles geleistet und dafür gebührt ihnen meine grosse Anerkennung und mein Dank.

Ich möchte hier einmal auf Vorgänge hinweisen, die zwar unscheinbar sind, aber doch grosse Auswirkungen haben. Manches, das aus der Bau- und Umweltschutzdirektion stammt, ist für die Bürgerinnen und Bürger nicht direkt spür- oder sichtbar. Ich denke an den Verkauf der Fernwärmeanlagen im Februar. Der Kanton hat davon doppelt profitiert, indem er einerseits Geld eingenommen und sich anderseits von einer Aufgabe entlastet hat, die genauso gut von privater Hand ausgeführt werden kann.

Ähnlich verhält es sich mit dem Verkauf einer Grundstückparzelle in Münchenstein im August: Ein unscheinbarer Akt, doch das Schriftstück ist mehr als nur das Papier wert! Es ermöglicht den Investoren die etappenweise Realisierung von mehreren multifunktionalen Gebäuden mit rund 40'000 m2 Büro- und Gewerbeflächen. Gelebte Standort- und Wirtschaftsförderung ist hier der richtige Begriff!

Praktisch unsichtbar aber umso planmässiger schreitet auch der Bau der dritten Röhre für den Belchentunnel voran, der vor allem auf Betreiben der Baselbieter Kantonsregierung durch den Bund realisiert wird. Im September hat die Bohrmaschine die Kantonsgrenze erreicht. Im Frühsommer 2017 soll sie in Eptingen wieder ans Tageslicht stossen, so dass die Röhre dann im Jahr 2022 in Betrieb genommen werden kann. Anschliessend werden die beiden bestehenden, gut 50-jährigen Röhren nacheinander instand gesetzt.

Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar, heisst es in "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry. Daran sollten wir zwischendurch mal denken, wenn wir an unserem Arbeitsplatz zusammen mit vielen Kolleginnen und Kollegen kleine Schritte tun, die letztlich entscheidend zur Veränderung und zur Verbesserung der Situation in unserem Kanton beitragen.

Ich wünsche allen besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Ihre Regierungsrätin Sabine Pegoraro